7″ Release on mism records (feat. Bit-Tuner, Xndl, Mattr., Kaeoflux)

Release #4, featuring Bit-Tuner & Xndl on one side and Mattr. & Kaeoflux on the other side, is on its way! Each of the Producers contributed an instrumental Song to this nice little black 7″. The cover artwork gave the project its name, Memory. Listen to it on our myspace.
We will celebrate the record next Saturday 24.7. with a little party, Bit-Tuner and Mattr. will be there with live sets, ourselves with some record-spinning before and after the show. So if you’re around, come and celebrate with us!
Preorder now at the mism records site!

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Album Review on Chain D.L.K.

Artist: BIT TUNER mr {dot} serious {at} bit-tuner {dot} net ]
Title: low-speed detonation
Format: CD
Label: Trepok wegmann {at} trepok {dot} com ]
Rated:
I’m sorry it took me a while to review this work, time flies and I don’t have the time I want anymore, at least I finally had the opportunity to give this cd the attention it demanded and deserved. Never heard anything about this guy before, but seeing it was on Trepok I had great expectations since the swiss label has had a hell of a good taste so far and I’m glad it didn’t fail my expectations, infact it’s definitely an interesting work. Squared, hard-pounding rhythms with reminiscences of break beat and hip hop, an in “your face” electronic approach and some acid sounds and melodies to make the trip more enjoyable. Bit Tuner has a good craftsmanship that helps him assembling some catchy acid electronic music with powerful beats and a production that speaks for itself, every sound is sharply shaped and compressed as much as it needs to reach the boombastic quality. A release like that could also be really close to some of the last years’ artists on Mike Paradinas’ label (sometimes it also reminded me of Kid Spatula). For what concerns arrangements don’t think we’re in front of one of those artists obsessed by hyper structures, Bit Tuner is much more absorbed in sound definition that’s why the compression is always turgid like a pair of tits petrified by a wander bra. Despite it’s rhythmical 4/4 post-hip hop accent this work has its melodic moments and that’s good since thanks to the atmospheres he manages to make his style more enjoyable. Sometimes I would have liked to listen to somebody rapping on this or that song, I think the result could have been amazing due to the 4/4 beat perseverance. Rise your hands for the master of ceremony!!! Thumbs up!.
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Album Review (Netherlands)

December 22, 2009

Bit-Tuner – Low-Speed Detonation

Bit-tuner-low-speed [cd, Trepok Rec]

Het uit Zwitserland afkomstige Bit-Tuner komt net als de grote hoeveelheid sneeuw ineens uit de lucht vallen met een nieuwe release. Wellicht dat anderen er al lucht van hadden gekregen, maar voor mij is dit een verrassing. Ene Marcel Gschwend schijnt schuil te gaan achter dit project en is al sinds 1997 actief. Dat heeft overigens tot nu toe niet meer dan het album Toxin (2008) opgeleverd. Hij houdt ervan met oud vinyl zijn muziek te maken en daar stevige beats doorheen te gooien. Op zijn nieuwe cd Low-Speed Detonation doet hij dat wederom. De bouwstenen bestaan uit grofkorrelige, industriële beats, vinylsamples en diverse subtiele meer lichte klanken. Hij creëert filmische muziek, waarbij ook dark wave, IDM, glitch en hip hop elementen zitten. Dit levert een bloedstollend mooie, soms angstaanjagende atmosfeer op. Het is bijzonder dat hij ondanks het robuuste karakter van de muziek, toch die filmische ambiance heeft weten vast te houden. Maar het mag duidelijk zijn dat het cineastische aspect geen lichte kost betreft. De muziek lijkt geregisseerd door David Lynch, waarbij de invloeden lijken te komen van artiesten als Zan Lyons, Dälek, Black Lung, DJ Krush, Autechre, Odd Nosdam, Amon Tobin, Witchman en DJ Shadow. De titel van het album is terecht gekozen, want dit hij maakt langzame muziek die echter wel een vernietigende kracht kent. IJzersterk en spannend tot de laatste seconde.

Luister Online:
Psycho Time / Corpse Grinder / Hypnotism / Intermission / My Eyes Are Burning

door Jan Willem Broek

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Interview auf undergroundhiphop.ch vom 03.12.2009

added by manu on 2009-12-03 04:37:49
Interview with Bit-Tuner
hallo bit-tuner, stell dich bitte kurz vor.

mein name ist bit-tuner, bin musik-produzent. mache seit 1997 beats und elektronische musik. seit 1992 spiele ich auch bassgitarre.

bass war also dein erstes musik-instrument ?

nein, mein erstes musikinstrument war die klarinette, meine dunkle vergangenheit bei der knabenmusik st.gallen damals (lacht).
schon von klein auf war ich musik-begeistert, wollte saxophon oder trompete spielen und da hiess es dann, bevor man saxophon spielen kann, muss man zuerst klarinette spielen lernen. meine erste bassgitarre kaufte ich mit 14 jahren, spielte damit in einer band, crossover und funk sachen, covers und eigene songs. z.b. beastie boys (sabotage) haben wir gecovert, nannten uns out of control, spaeter wood4trees.

wie kamst du von dort zur elektronischen musik?

inspiriert haben mich triphop-sachen wie zum beispiel tricky oder dj krush und dann halt viele dieser pioniere wie kraftwerk, pink floyd, die viel mit  synthies gemacht haben. frueher gab es in st.gallen diese “sauton”- veranstaltungsreihe, die ich waehrend meiner kifferphase besucht habe. da spielten sie viel so experimentellen freejazz und noise. generell hat mich alles neue in diese richtung von elektronischer und experimenteller musik stark interessiert.

hattest zu kontakte zu anderen produzenten die aehnliche musik machten, in der schweiz, im ausland?

eher weniger, in st.gallen war natuerlich norbert moeslang interessant und auch von silvan lassauer (the hollow man) hab ich im technischen bereich viel gelernt. aber sonst war noch nicht alles so vernetzt wie heute, das war ja mitte bis ende der neunziger jahre und das internet noch nicht weit entwickelt.

wie sah dein erstes equipment damals aus und wie hast du es bis heute erweitert?

nun ja, im prinzip ist das eine ziemlich einfache geschichte, ich hab eigentlich mit denselben sachen angefangen die ich noch heute benutze, einfach die aktuellen versionen davon:
mpc 2000, logic 1.0 (damals noch auf pc), ein synth von kawai, digitales mischpult von yamaha (01V, das habe ich immer noch). zwischendurch probierte ich auch andere musikprogramme aus (reason, ableton live), aber hauptsaechlich benutze ich heute die neuste version von logic, mpc 1000, kaosspad2, einen kleinen analogen synth (mfb) und klar, ein paar effektgeräte sind noch dazugekommen.. nicht zu vergessen: meine fostex-monitorboxen sind natürlich auch eine wichtige anschaffung gewesen.

auch drogen?

frueher viel gekifft, aber gebracht hat das fuer die musik glaub nicht soo viel. als experiment koennte das aber durchaus interessant sein, mal ein album auf bestimmten drogen zu produzieren…

wie entsteht ein bit-tuner beat? machst du den ganzen tag einfach beat-skizzen und bearbeitest dann eine auswahl davon weiter ? oder nimmst du dir das dann vor und hast von anfang an ein konkretes bild von dem fertigen beat im kopf oder wie sieht das aus?

ich mache die beats in der regel nicht skizzenmaessig. das habe ich mir zwar
vorgenommen fuer naechstes jahr, vermehrt so zu arbeiten. solche phasen habe ich schon auch, da mache ich einen beat pro tag waehrend 1, 2 wochen, aber dann brauche ich wieder zeit um diese zu konkretisieren oder abzumischen. manchmal schwebt mir ein sound oder eine stimmung vor, und die probiere ich dann zu realisieren. aber meistens beginne ich eigentlich ganz banal, mit den drums, bestimme ein tempo, eine rhythmische figur. also nicht mit einem sample oder einem akkord. so entsteht dann eigentlich recht schnell nach 1 oder 2 stunden ein ziemlich konkretes grundskelett, das sich dann auch nicht mehr gross veraendert. der rest ist dann noch arrangieren, effekte auswählen und sounds bearbeiten


entstanden auch so auch die goeldin & bit-tuner alben? also hast du zu hause beats gemacht, die dann goeldin geschickt und er hat darueber gerappt?

am anfang war das so. das erste album entstand ja eigentlich durch einen zufall. ich wohnte mit urs von famek zusammen, goeldin’s damaliges projekt,
und er hoerte halt eines tages dass aus dem zimmer nebenan ebenfalls beats pumpten. zu der zeit hatte ich bereits viele tracks an lager und habe ihm dann mal eine cd gegeben, die sachen haben ihm gefallen und so ist das ins rollen gekommen. das war 2002. das album mit goeldin, “alaes wird guaet”, war dann eigentlich auch die erste wirkliche zusammenarbeit mit einem rapper. das album haben wir in einem halben jahr aufgenommen und abgemischt, bei mir im wg-zimmer. da war das so, dass ich fertige beats hatte und er texte, und wir dann ausgewaehlt haben.
beim zweiten album war es ziemlich gleich, und bei “fantasy is fucked” wurde es dann immer mehr eine zusammenarbeit. zu der zeit war ich in berlin und goeldin hat mich besucht. da haben wir die vocals aufgenommen, all die filmsamples ausgesucht und effekte ausprobiert usw.

goeldin nimmt also keinen grossen einfluss auf deine beats und umgekehrt du auf seine texte?

haha, nein, ich auf seine texte nicht wirklich. also inhaltlich jedenfalls
nicht, hoechstens mal im stile von “mach doch den refrain hier dreimal” oder “nein, der effekt auf der stimme passt hier nicht” usw. umgekehrt passiert das eher. manchmal hat goeldin eine grundidee fuer einen song oder beat, und manchmal wird daraus sogar etwas… von daher haben wir uns auch keine stilistischen zwaenge auferlegt. das merkt man am staerksten auch beim neuen album, “csi: appenzell”.

darum auch “goeldin & bit-tuner” und nicht nur goeldin…

ja genau. es findet sicher eine gegenseitige beeinflussung und vorallem
eine intensive zusammenarbeit statt; wobei jeder seinen part hat.
schlussendlich entstehen so eigentlich fast schon konzeptalben, wie zum

beispiel das album mit sensational.

bei “csi: appenzell” kam jari antti erst spaeter hinzu. das hatte
ja dann doch noch ziemlich einfluss auf das album, auch auf die beats. das war kein problem fuer dich?

zu dem zeitpunkt waren die tracks eigentlich schon fertig arrangiert.
aber wir haben ihm nicht gesagt, “ja spiel einfach ein bisschen gitarre und den rest lassen wir so”. zu diesem album und unserer vorstellung wie es toenen sollte, hat es wirklich gut gepasst, er hat diese 80er/90er jahre aesthetik noch verstaerken koennen, dieses rockige abmischen, das ist halt ein rechter unterschied zu meinem “stil”. so zu arbeiten bringt uns auf neue ideen, und ich wuerde das gern noch vertiefen, z.b. fuer ein naechstes album von anfang an zu dritt zu arbeiten. die idee war auch einmal, dass das album unter “goeldin & bit-tuner & jari antti” rauskommt, aber er wollte lieber als special guest erwaehnt werden.


ein zusaetzlicher schlagzeuger schon eher ein problem?

bis zu csi: appenzell kam diese idee eigentlich gar nie auf. hier haben wir uns das kurz ueberlegt, und unmoeglich waere es sicher nicht gewesen. das problem ist halt schon, dass ich bei fast allen beats  verschiedene snares und bearbeitete drums verwende. so viele moeglichkeiten hat ein live-schlagzeuger einfach nicht und auf die laenge waere das dann (soundmässig) zu eintoenig. aber sicher, fuer 4 oder 5 tracks, z.b. “shit face force”, haette das sicher sehr gut gepasst.


wo erlebst du beim musikmachen die schoensten, befriedigensten momente? live, im studio, … ?

spass macht beides, aber live erlebe ich defintiv die besten momente. auf der buehne zu spielen, die fans, die stimmung, strobo und nebel, … klar gibt es auch schlechte abende wo die leute oder die lokalitaet nichts taugen,
aber all die euphorischen und geladenen momente an den meisten unserer konzerte kompensieren das locker weg. und solche situationen gibt es halt im studio nicht. beim produzieren gibts den moment wo man feststellt, “hey, dieser beat wird krass”, aber das ist nicht vergleichbar mit einem guten liveauftritt.

welches war dein bester live-auftritt?

dieses jahr defintiv der abend in st.gallen im palace mit goeldin und jari, vor 2mex und ceschi.

schoen, hoeren wir doch mal in dein neues album rein…

noch schnell die paar sogenannten “pflichtfragen”…
lieblingsdrink: margerita (gemixt von goeldin)
lieblingsfilm: im moment, no country for old men.
lieblingsplanet: mars. das ist mein planet.
was war dein 1. konzert? santana im hallenstadion, glaub ich jedenfalls.
welches das beste ? guns’n'roses im hallenstadion (zuerich)
bestes musikalbum fuer guten sex? keine ahnung.

im letzten interview mit goeldin wurdet ihr gefragt was ihr mit 70 millionen euro machen wuerdet…was wuerdest du grad jetzt sofort mit 7000 euro tun ?

verreisen, weit weg, urlaub, drinks am strand usw.
die vernuenftige variante waere natuerlich soundequipment zu kaufen. alte, analoge synths zum beispiel. wobei ich ja eigentlich ziemlich spartanisch arbeite und gar nicht unbedingt mehr equipment will oder brauche…

jetzt zum album. wie wuerdest du die musik beschreiben? genre, einfluesse?

sicher downbeat, mit einfluessen von dub und dubstep, gerade auf der zweiten vinyl-seite. und auch grime, sachen von 2003/2004 gefallen mir immer noch sehr gut. das war damals alles noch ziemlich roh, heute ist alles irgendwie “verwaessert” worden und toent irgendwie gleich oder loungig, und wird mit techno und house gemischt usw.

bereits auf dem album toxin (2008) hat man auch noise-einfluesse gehoert, auch hier auf dem neuen findet man wieder den einen oder anderen track wo man das heraushoert.

toxin ist ja damals in berlin entstanden. da habe ich auch ein album aufgenommen, wo ich nur mit selber aufgenommenen “fieldrecordings” gearbeitet habe, davon habe ich aber nur eine handvoll cds gemacht, aber irgendwo kann man das glaubs sogar noch anhören:
 http://www.lastfm.de/music/bit-tuner/Pre…)
bei meinem neuen album habe ich das aber bewusst spärlich verwendet, die
tracks sind schon ziemlich konkret und nicht extrem verspielt oder experimentell.

dein nun 3. solo-album “low-speed detonation” erscheint auf cd und
vinyl, auf der cd-version sind 4 tracks mehr. verkaufstechnisch keine schlechte idee…

(lacht) ja so hab ich’s gar noch nicht angesehen…

ja gut, wollte ich dir auch nicht unterstellen, dass das verkaufs-technisch gedacht war.

ich hoffe wir erzuernen damit nicht die vinylkaeufer (lacht). ich bevorzuge ja auch eher vinyl. nicht dass cd’s scheisse waeren oder so, aber vinyl hat halt doch irgendwie mehr wert, die groesse vom cover, soundqualitaet etc.
alle tracks auf einem doppelvinyl waere natuerlich toll gewesen…

jetzt habe ich gerade meinen lieblingstrack vom album gefunden,
“lovebutcher”. sehr guter tracktitel. wie sind diese eigentlich entstanden?

eigentlich immer wenn ich einen beat im programm sichere, gebe ich ihm einen namen, nicht einfach nur eine nummer. und manchmal behalten sie diese namen bis auf’s album, meistens werden sie schon noch abgeaendert.
auf “low-speed destination” sind eigentlich alle titel in anlehnung an horrorfilme ausgewaehlt, das cover mit der puppe verspricht nicht zuviel..hehe.

welche drogen konsumiert man am besten zum album?

der titel sagts ja eigentlich bereits: L.S.D.  kiffen geht sicher auch.

ja… die tracks sind alle eher ziemlich duester. welches sind deine
favorites auf dem album?

auf der a-seite “hypnotism”. das ist sozusagen die hymne. auf der b-seite “my eyes are burning”, das ist bis jetzt mein lieblings-track auf dem album.


mit wem wuerdest du gerne noch zusammenarbeiten ?

shakira! sie tanzt und ich mache beats dazu..im ernst, da gibt es zahlreiche leute mit denen es sicherlich spannend waere etwas zu machen. persoenlichkeiten wie zum beispiel tom waits oder mark e. smith. das album mit sensational, das war zum beispiel genau so etwas. personen die eine eigene note haben. ein song mit kim gordon von sonic youth wäre natuerlich der wahnsinn!

welche andere projekte hast du noch am laufen? auf was fuer collabos koennen wir uns in zukunft freuen?

da sind noch einige sachen im schrank mit diversen leuten wie audio88 z.b… auf dem nächsten album von k-the-i??? wird auch ein track von mir sein. ich koennte das sicher noch mehr forcieren, aber momentan habe ich gar nicht so das beduerfnis dazu. dann steuere ich noch einen track bei fuer die 4. mism 7″, die 2010 irgendwann erscheinen soll.

yeah, danke dass du dir zeit genommen hast fuer uns.

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Tagblatt Zeitungsartikel vom 12.12.2009

Regionkultur: 12. Dezember 2009, 01:02

Cineastische Detonationen

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Der St. Galler Elektronik-Musiker Marcel Gschwend alias Bit-Tuner, der in Zürich lebt und arbeitet, veröffentlichte letztes Jahr sein Début «Toxin» beim Hamburger Umbruch-Label. Nun erscheint bei der Zürcher Etikette «Trepok Records» der Nachfolger. Der Titel ist dabei Programm: «Low-Speed Detonation» ist ein düsteres, mit Dubstep und Grime gewürztes Downbeat-Album.

Über dessen schweren Beats und wummernden Bässen entwickeln sich die Songs Stück für Stück zu sphärischen Klanglandschaften, nur um im nächsten Moment die aufgebaute Spannung explosionsartig wieder freizusetzen und in sich zusammenzustürzen.

Musik auf den Punkt bringen

Was beim ersten Hören als sperrige Kulisse aus elektronischen Klängen, Beats, Geräuschen, Samples und Effekten erscheint, entpuppt sich bei mehrmaligem Hören als ein behutsam zusammengesetztes Kunstwerk, in dem jedes Element den nötigen Raum bekommt. Bit-Tuner bezeichnet sein neues Werk denn auch als «Gesamtwerk»: «Ich wollte die Musik auf den Punkt bringen, gleichzeitig mein gesamtes künstlerisches Spektrum einfliessen lassen und es in konkrete Songs verpacken. Das Album sollte in sich schlüssig sein sowie einen Anfang und ein Ende haben.»

Das Wichtigste sei die Kraft eines Stücks: «Es gilt, die optimale Kombination von Beat und Bass zu finden. » Schliesslich müsse aber jedes Stück «für sich Sinn machen, eine Seele oder einen eigenen Ausdruck haben» und als Werk seines Schöpfers erkennbar sein, sagt der Musiker.

Druckvolle Filmmusik

Das Konzept hinter der Platte sei gewesen, einen Bezug zur Filmmusik herzustellen – einem Einfluss, der schon lange in seiner Musik durchschimmere, so der Künstler – und die Hörer in eine ganz bestimmte Stimmung zu versetzen. Er habe versucht, eine «Horror-Splatter-Gore-Thriller Movie-Atmosphäre zu schaffen, ein Album, das sich möglichst wie ein Soundtrack anhören soll», sagt Bit-Tuner. Auch die Erfahrungen, die er in den letzten Jahren bei vielen Live-Auftritten gesammelt habe, seien in die Platte eingeflossen: «Die Virtuosität und Spontaneität, die auf der Bühne eine wichtige Rolle spielen, sollten sich auch auf der neuen Platte finden», sagt er. Die Druckwellen seiner Detonationen fallen denn auch live noch wuchtiger aus als auf den Alben. Zu erleben ist das heute abend im Palace.

David Gadze

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Low-Speed Detonation – Press Release

PRESSRELEASE
BIT-TUNER · LOW-SPEED DETONATION

„Low-Speed Detonation“ lifts the total value of Bit-Tuner into the limelight.
Sarah says: „Your music is orgasmic dude!“ and is referring to the edged
humming blasting waves, which regularly lead to vibrating abdomens and collective
hysteria at his live shows. After experiencing his concerts it’s clear that there‘s
much more to expect than raggedly assembled electronic compositions.What
we‘re talking about here are intravenous injections of basses and bassdrums.
In this vein he demonstrated his commitment next to artists like Saul Williams,
Chicks On Speed, Sole&Skyriderband, Norbert Möslang, Jel or Dälek.
The Cover and the musical atmospheres of „Low-Speed Detonation“ point out
parallels to the horror visions of John Carpenter and David Cronenberg. With
his music Bit Tuner captivates these sentiments and injects them into the presence.
At night he carries them into the streets. Blood is thereby just a colour.
Nonetheless, appearing in the Clubs later, the hysteria, raised by the threatening
towers he builds up and smashes down in conjunction with his public, is unfeigned.
Bit-Tuner lives and works in Zurich, where he has been producing cinematic sable
downbeat arrangements with a fleet consisting of analogue gadgetries since 1997.
Works emerge due to his severe affinity to fieldrecording and the sampling of old records.
Thus he obtains great recognition both in Switzerland and abroad.

„Bit-Tuner · Low-Speed Detonation“
will be released as a 12“ Vinyl and CD on the 12th December 2009 by Trepok Rec.

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Interview 2008

http://www.thebaske.com/index.php?id=250

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CD-Kritik “Toxin”

http://www.elektrauma.de/rezensionen.php4?KritikNummer=1844

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